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5 bewährte Lösungen für diese Krise

Dunkle Stimmung der Krise

Diese neue Situation, die völlig unerwartete Wendungen genommen hat, bringt viele von uns aus dem Konzept. Wir sind es üblicherweise nicht gewohnt, mit so unbekannten Umständen umzugehen. Vor allem, wenn man denkt, dass es noch eins nicht gibt: bewährte Lösungen für diese Krise.

Für einige ist es ziemlich frustrierend, nicht zu wissen, wie es weiter gehen wird und ob und wann alles wieder wird, wie gewohnt. Für manche gibt es auch kein Zurück mehr in das vertraute Leben, zu unwiderruflich sind manche Veränderungen.

In diesem Blog erfahren Sie, welche Strategien Sie bei großen Veränderungen anwenden können

Die unberechenbare Situation

Unser momentaner Zustand gleicht dem Spiel „Der Boden ist Lava“. In jedem Moment kann sich der Ort, an dem wir stehen, verflüssigen. Die einzige Rettung besteht darin, einfach irgendwohin in Sicherheit zu springen. Mit der Betonung auf „irgendwohin“. Denn die vielen Fragezeichen der Situation machen uns oft kopflos.

Das Problem dabei ist, dass wir noch nie derartige Umstände gehabt haben. Wir können daher ausgerechnet auf das, was wir uns wünschen, nicht zurückgreifen: bewährte Lösungen für diese Krise. Darüber hinaus wissen wir auch nicht, wie die Zeit nach der Krise aussehen wird und in welche Richtung wir uns vorbereiten können.

Beides zusammen löst immer wieder große Unsicherheit in uns aus. Und auf Unsicherheiten reagieren manche von uns mit Angst. Angst auch deswegen, weil wir manchmal Neues, Unbekanntes mit Gefährlichem gleichsetzen.

Die Erfahrung von Geflüchteten nutzen

Die, die eine so große Unsicherheit bereits bewältigt haben, sind Geflüchtete. Ihr Leben ist durch Krieg, Todesschwadronen, Ausbeutung, Verdrängung oder Verseuchung aus den Fugen geraten. Manchmal schleichend, oft auch plötzlich war das Leben nicht mehr wie zuvor.

Die ganze Energie ging dahin, sich körperlich, gesundheitlich oder materiell in Sicherheit zu bringen. Der Weg in die Sicherheit führte sehr oft an noch gefährlichere Orte. An Orte, wo die Gefahr aus vielen, oft unvermuteten Richtungen kam.

Man musste allen Mut zusammennehmen, weil es kein Zurück mehr gab. Es gab nur den Weg mitten durch die verrücktmachende Angst hindurch nach vorne mit sehr ungewissem Ausgang.

Die Parallelen zu der jetzigen Situation

Diese sind sehr deutlich. Es fallen zum Glück zwar keine Bomben, doch die Gefahr liegt in der Luft und ist noch dazu unsichtbar. Jeder Zeit, an jedem Ort kann man in Gefahr sein. Niemandem kann man mehr trauen, dass er einen nicht ansteckt.

Die materielle Existenz ist für einige von uns bedroht. Da geht es nicht um Luxusleben und soziale Hängematten. Was tun, wenn man keine Arbeit mehr hat und man nicht weiß, wie man seine Rechnungen zahlen soll?

Da reicht es nicht aus, in einem Land zu leben, in dem Frieden herrscht und man von der Regierung nicht verfolgt wird. Und dennoch ist anzuerkennen, dass hierzulande viele Unterstützung bekommen werden. Das ist in den südlichen Nachbarländern schon anders.

So manche haben Arbeit, fühlen sich jedoch ausgebeutet, am Arbeitsplatz nicht sicher, der Gefahr direkt ausgeliefert oder im Stich gelassen.

Einige kleine Unternehmen, die jetzt vorübergehend schließen mussten, haben Angst vor Verdrängung durch internationale Konzerne. Diese versorgen die Bevölkerung jetzt online und drohen, die kleinen und mittleren Unternehmen überflüssig zu machen.

Die Angst vor Verseuchung durch das Corona-Virus ist natürlich besonders groß. Es ist zwar kein atomarer Staub wie beispielsweise aus den Kriegen im Kosovo, in Afghanistan, im Irak oder in Syrien. Dennoch ist es nicht weniger Angst erregend, wenn auch viel weniger gefährlich.

Wie haben die Geflüchteten die Situation bewältigt?

Sie haben die mutige Entscheidung getroffen1, sich in Sicherheit zu bringen. Sie haben sich ein Herz gefasst, das Wichtigste zusammenzupacken und das Vertraute loszulassen2.

Obwohl ihnen die Angst den Atem genommen hat, sind sie mitten durch das gegangen, das ihnen Angst gemacht hat3.

Falls sie an einem sicheren Ort angekommen sind, bestand die erste Zeit oft darin, monate- oder jahrelang untätig abwarten zu müssen4. Häufig ohne Familie, ohne Freunde, ohne viel Kontakt zur neuen Außenwelt. Das Handy war oft der einzige Weg, mit den Lieben in Verbindung zu bleiben.

Viele haben sich gewünscht, einfach zu arbeiten und einen ganz normalen Alltag zu haben.

Und während der ganzen Zeit haben sie unverzagt an eine bessere Zukunft geglaubt5, auch wenn es alles andere als sicher war, dass sie bleiben können und nicht wieder zurück in oft unsägliches Leid müssen.

Was können wir daraus lernen?

Es gibt bereits bewährte Lösungen für diese Krise!

Beispielsweise folgende:

Schritt 1: Spüren Sie in sich hinein

Wie geht es Ihnen?

Versuchen Sie das, was da auftaucht, einmal für einen kurzen Moment bewusst zu fühlen. Welche Gefühle sind eher verborgen? Gibt es auch widersprüchliche Gefühle?

Wenn Sie tiefer in diesen Schritt eintauchen wollen, finden Sie unter folgendem Link sehr hilfreiche Informationen und Übungen: https://youtu.be/UHip6D1L9ZM

Schritt 2: Machen Sie mit Ihren Gedanken einen Spaziergang

Wenn Sie sich für einen kurzen Moment erlauben, Ihr Leben neu zu denken, was sehen Sie dann? Haben Sie den Mut, gewohnte Wege zu verlassen? Trauen Sie sich zu träumen5? Beschließen Sie, einen Moment lang nur die schönen, hellen Farben für Ihr Gedankenbild zu verwenden.

Wo sehen Sie sich in einem Jahr?

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Was ist Ihre alltägliche Arbeit?

Was sagen die Menschen, mit denen Sie arbeiten?

Wie sieht das Arbeit-Freizeit-Verhältnis aus?

Was an dem Vertrauten würden Sie loslassen2?

Schreiben Sie zumindest in kurzen Stichworten nieder, was Sie gesehen haben. Holen Sie diese Notizen in einem Jahr wieder hervor.

Schritt 3: Treffen Sie mutige Entscheidungen1

Fassen Sie sich ein Herz und spüren Sie hin.

Welche 3 Schritte könnten Sie jetzt unternehmen, um sich jetzt sicherer zu fühlen?

Welche 3 Schritte könnten Sie jetzt unternehmen, dass Sie sich für die Zeit danach besser gerüstet fühlen? Egal wie diese Zeit aussieht.

Trauen Sie sich, mitten durch die Angst durchzugehen3?

Schritt 4: Bringen Sie sich in Sicherheit

Wenn Ihnen das, was auf Sie zukommt, Angst macht und Sie sich bedroht fühlen, halten Sie einen Moment inne.

Der allersicherste Ort ist der jetzige Moment.

Hier finden Sie die Sicherheit, wenn Sie sie vermissen.

Schritt 5: Machen Sie sich auf die Reise

… mit Minischritten.

Möglicherweise haben Sie jetzt die Muße und die Zeit, während Sie abwarten4. Tun Sie jeden Tag etwas in Richtung Ihrer Träume:

  • eine Liste mit Ihren Leidenschaften schreiben
  • ein Webinar anschauen
  • eine Collage mit inspirierenden Bildern von Ihren Träumen machen
  • brainstormen, was Sie in Ihrem Beruf als nächstes ausprobieren möchten

Was sonst noch?

Vielleicht ist ja jetzt der Moment, sich neben dem Ausprobieren dieses Blogs „Bewährte Lösungen für die Krise“ die Informationen zu holen, wie Sie sich Ihren Arbeitsalltag erleichtern können, wenn er dann wieder anfängt.

Hier finden Sie eine Reihe von Blogs, die Sie dabei unterstützen können, beispielsweise diesen: https://dieorientalischewelt.com/das-geheimnis-nutzbringender-elternarbeit/. Schauen Sie doch, was Sie am meisten anspricht.

Alles Gute auf Ihrer Reise

 

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