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Die Welt, in der wir momentan leben, ist so dicht an aufwühlenden Eindrücken geworden, dass sich Gefühle der Überforderung, der Ohnmacht, der tiefen Verunsicherung und der Wut in uns breit machen. Da es extrem herausfordernd ist, mit der allgemeinen Ratlosigkeit zu leben, werden oft Rachegefühle wach. Nur: das, was unsere (insgeheimen) Rachegefühle befriedigt, ist meist nicht das, was die Situation besser macht.

Statt jedoch unsere schwierig auszuhaltenden Gefühle zu unterdrücken, ist es hilfreich, sie zunächst einfach mal bewusst zu fühlen.

Der nächste Schritt nach dem ausgiebigen Fühlen ist, der Frage nachzugehen:
Was machen wir jetzt aus dieser Situation?
und das Beantworten dieser nicht zu delegieren.

Doch manchmal findet man die Lösung genau dort, wo man sie sicherlich nie suchen würde.

Eine solche Lösung kann man sich z.B. von Boxern abschauen: Wenn sie vom Kämpfen so erschöpft sind, dass sie sich nicht mehr wehren können, können sie sich ja nicht einfach zurückziehen und so den Schlägen des Gegenübers entkommen.
Der sicherste Ort für erschöpfte Boxer liegt in der Umarmung.

Für uns im Alltag könnte das bedeuten: in Kontakt miteinander zu gehen, Verbindung aufzubauen, Beziehung einzugehen und jede einzelne Begegnung im Alltag eine Spur erfreulicher, liebevoller zu machen.

Wie wünschen wir uns die Welt? Wie sieht diese aus? Wie fühlt sie sich an? Können Sie sie spüren?

So eine Welt können wir uns in unserem Einflusskreis erschaffen. Dieser mag sehr klein sein, er ist jedoch genau der Ort, an dem wir uns die meiste Zeit aufhalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beziehungsvolle Weihnachtstage und ein Neues Jahr voller Ideen, Lösungen, Frieden und Freude

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