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“Nein!! Das ist jetzt wirklich nicht mehr meine Aufgabe! Das geht zu weit!” mögen Sie manchmal denken, wenn wieder einmal Sonderlösungen gefunden werden sollten.

Es kann schon ziemlich frustrierend sein, wenn für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern aufgrund von kulturellen Gegebenheiten immer wieder Ausnahmeregelungen gefordert werden. Insbesondere dann, wenn Sie ohnehin schon sehr entgegenkommend sind und Sie möglicherweise nicht einmal Dankbarkeit erleben.

Der Schulalltag ist ja ohnehin schon herausfordernd genug und Sie wünschen sich vielleicht einfach nur störungsfreies und effizientes Arbeiten und denken sich, es sollte doch einfach nur funktionieren.

Aber was tun, wenn dem nicht so ist? Das ist dann so, als würde man sagen: “Der Winter soll nicht kommen!” Aber was tun, wenn er trotzdem kommt?

Nach dem ersten Gedanken: ” Warum soll ICH mir eigentlich etwas einfallen lassen?” können Sie hinspüren, was Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig ist. Ist es Leichtigkeit, Einfachheit, Klarheit oder etwas Anderes?

Manchmal findet man das, was man sucht über einen Umweg. Ein Umweg, der zunächst einmal mehr Mühe macht. Doch wer hat je behauptet, Lehrerin/Lehrer zu sein wäre einfach und mühelos?

Es geht jedoch nicht darum, Umstände mit allen Mitteln zu vermeiden, sondern in erster Linie geht es darum, dass SIE es letztendlich leichter haben. Dazu braucht es eine Lösung für die jeweilige Herausforderung – deshalb ist es so wichtig, alle Kräfte zu nutzen – Zusammenarbeit und -halt unter Kolleginnen und Kollegen, Stärkung der Beziehung zu Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, Unterstützung von außen, usw.

Und sobald Sie eine Lösung gefunden haben, ist es leichter für Sie. Damit es Ihnen bei Ihrer Arbeit leichter geht, lohnt sich doch der ganze Aufwand, nicht wahr?

Nehmen Sie sich doch heute eine Minute Zeit, um hinzuspüren, was Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig ist.

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